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CC4F-Newsletter September 2021

Herzlich willkommen zur ersten Ausgabe des CC4F – Newsletters und danke, dass Sie sich angemeldet haben. Wir möchten Sie über Entwicklungen in Bezug auf den sozial-ökologischen Transformationsprozess in Soest und Umgebung aber auch Inspirierendes informieren.

Vorab zwei Veranstaltungshinweise:
Am Fr. 24. Sep. – also morgen- findet ein Globaler Klimastreik statt, zum dem die Landeskirche und das Bistum aufruft. Weitere Details finden Sie hier

Am Mi. 06. Okt. wollen wir uns als CC4F-Ortsgruppe zum ersten Mal treffen. Den Ort und die Themen geben wir über unsere Webseite gekannt. https://cc4f-soest.org/aktiv-werden/cc4f-treffen/
Seit dem offiziellen Start unserer Webseite Anfang Juli 2021 ist viel passiert.
Hierzu einige Höhepunkte:
2021-06-24-Sommerkirche
Die Sommerkirche 2021 hatte Gottes Schöpfungsgeschichte als Schwerpunkt. Die Predigten der Laien zu Themen wie „Bauen und Bewahren“ oder „Er erschuf sie als Mann und Frau“ oder „Du hilfst Menschen und Tieren“ waren beeindruckend. Mehr dazu und die Links zum Nachhören gibt es hier
Klimawoche
Ende August startete dann die „7 Klimatage für die Schöpfung“. Mit insgesamt 20 Veranstaltungen wurde ein breites Programm geboten: spirituelles, künstlerisches, vergnügliches aber auch politisches und gestalterisches.
Die Höhepunkte waren sicherlich der Eröffnungsgottesdienst, die Podiumsdiskussion, die Kunstausstellung und der Klimamarkt. Aber auch die vielen anderen Veranstaltungen fanden Zuspruch. Einen Rückblick und weitere Details gibt es hier
2021-09-16-Uebergabe-Soest-Dahm
2021-09-16-Uebergabe-Paderborn
Richtig kirchenpolitisch wurde es am 16.09. An über 40 Orten wurden bundesweit die 12 Forderungen der Christians for Future übergeben. So auch an die Ev. Kirche von Westfalen in Bielefeld und das Erzbistum Paderborn. Eine Besonderheit war die Übergabe an den Kirchenkreis Paderborn und Soest, hier im Doppelpack auch an den Pastoralen Raum der kath. Gemeinden.
Die Schwerpunkte der 12 Forderungen:
- DIE PROPHETISCHE STIMME DER KIRCHEN,
- DIE UMSTELLUNG DES EIGENEN HANDELNS,
- BEWUSSTSEINSWANDEL.
Weitere Infos gibt es hier
Zwei Foren / Seminar zum Thema „Kirche als Motor für den Wandel“.
2021-06-25-Motor-vrk-Akademie
Das 4. Nachhaltigkeitsforum der EKD beschäftigte sich mit dem Thema „Kirche als Motor für den sozial-ökologischen Wandel!? Kirchengemeinden als Transformationsgemeinden“ neben Fachvorträgen wurden auch Diskussions- und Austauschrunden mit Experten und Teilnehmern angeboten. Zum Programm.
2021-06-21-business-2082639_640
Die Bildungsstätte Harderhausen führte das Seminar durch „Wie können wir Christinnen und Christen Motor der Klimagerechtigkeit werden?“ Der Vortrag durch Kerstin Opfer von GermanWatch über Bildung und Demokratie zeigte die Möglichkeiten aber auch Hürden bei gesellschaftlichen Veränderungsprozessen auf. Angeregt diskutieren die Teilnehmer Aktivitäten und Einflussnahmen. Zum Inhalt
„Lese-Tipp“:
Leitfaden „Transformation gestalten lernen (GermanWatch)
den negativen ökologischen Fußabdruck verkleinern und den Handabdruck des Handelns vergrößern, also jene positiven Spuren, die wir auf der Erde hinterlassen.
Der Hand Print ist ein Konzept mit dem Anspruch der oben definierten „transformativen Bildung“ und die Grundlage für die Germanwatch-Bildungsarbeit, die transformatives Engagement inspirieren, empowern, begleiten und unterstützen soll. Der Hand Print bietet drei grundsätzliche Einstiegsebenen, um die Transformation voranzubringen:
  1. Gesellschaftliches transformatives Engagement: selbst gesellschaftliche Strukturen nachhaltig zu transformieren (Beispiele finden sich in der Auflistung unten)
  2. Politisches transformatives Engagement: Entscheidungsträger*innen dazu auffordern und bewegen, gesellschaftliche Strukturen nachhaltig zu transformieren
  3. Transformative Bildungsarbeit: andere Menschen dazu befähigen, gesellschaftliche Strukturen nachhaltig zu transformieren (für Impulse siehe Kapitel 4.)
zum Download (pdf, 60 Seiten)
Auszug:
Vier unterschiedliche Rollen für systemischen Aktivismus: Diese Rollen können von zivilgesellschaftlichen Organisationen oder Netzwerken eingenommen werden:
  • Akupunkteur*in (Acupuncturist): den richtigen Ansatzpunkte zu finden
  • Fragesteller*in (Questioner): Paradigmen hinterfragen um notwendige neue Debatten zu entfachen
  • Gärtner*in (Gardener): Nischen des neuen Systems sichtbar machen, vernetzen, stärken
  • Vermittler*in (Broker): haben die Rolle, sinnhafte Verknüpfungen zwischen Gruppen zu bilden
Transformation gestalten lernen-1
Und noch ein „Lese-Tipp“:
Paradising - Warum wir eine alte Vorstellung für die Zukunft zurückerobern wollen!
Paradising_2021
Zur Webseite
Paradising_2021-2
Die Idee von Paradising entstand während der
Vorbereitung einer Tagung mit dem Titel: „Zukunft
angesichts der ökologischen Krise. Theologie neu
denken“.1 Eine Frage im Rahmen dieser Tagung
war, ob unsere Bilder und Narrative von Gott,
vom Menschen, von der Mitschöpfung noch
stimmen. Vor allem das Selbstbild des Menschen
in der kirchlich geprägten Chiffre „Bewahrung der
Schöpfung“ stand zur Diskussion. Ist beispielsweise
die Schöpfung, wie die Begrifflichkeit suggeriert,
auf den Menschen als Gegenüber angewiesen?
Hierzu möchten wir im Folgenden ein Konzept
umreißen, das die Theologie und die Anthropozän-
Debatte als Basis nimmt und sich der Frage
zuwendet, wie Menschsein im Garten Eden der
Schöpfung gedacht werden kann. Dabei setzen
wir mehr noch als bei der Verantwortung bei der
Sehnsucht an, der Sehnsucht nach einer Welt, in
der Leben und Zerstören nicht mehr Hand in Hand
gehen.

Die Zeit ist reif! Wir müssen uns unsere Vorstellung vom Paradies zurückerobern.“
zum Download (pdf, 40 Seiten)
Das Konzept ist eine gute „Grundierung“ für die „Mach-mi-Projekte“. In den letzten 18 Monaten, während der Coronazeit, wurden 3 Projekte mit einer sozial-ökologische Ausrichtung realisiert: Der Mach-mit-Ostergarten zur Laudato Si (Fasten- und Osterzeit 2020), die Mach-mit-Krippe zur Advents- und Weihnachtszeit 2020/21 (mit 5 Schwerpunktthemen) und das Mach-mit-Fastenprojekte 2021 (mit 6 Themen).
2021-09-22-C4F-Fahnen
Wir motivieren zu einer Lebensweise, bei der alle Menschen der gegenwärtigen wie der zukünftigen Generation ein menschenwürdiges Leben führen können, ohne dass dafür die ökologischen Ressourcen geschädigt werden.

ökumenisch - ökologische - öffentlich
Christians & Churches for Future im Raum Soest
https://cc4f-soest.org/