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CC4F-Newsletter Juli 2026
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Herzlich willkommen zur neusten Ausgabe. Diese informiert Sie über regio-lokale Entwicklungen der sozial-ökologischen Transformationsprozesse aus christlicher Perspektive.
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Editoral: Zusammenhalt schafft Zukunft. Gemeinsam für die Schöpfung handeln
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Je größer die Herausforderungen, desto deutlicher wird, worauf keine Gesellschaft verzichten kann: Zusammenhalt! Klimakrise, Kriege, gesellschaftliche Polarisisierung und die tiefgreifenden Veränderungen in der Kirche führen vielen Menschen vor Augen, dass Zukunft nicht im Alleingang gelingt. Dass sich 95 Prozent der Deutschen mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt wünschen, ist deshalb folgerichtig. Es ist die Einsicht, dass sich die Krisen unserer Zeit nur gemeinsam bewältigen lassen.
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Wo Menschen gemeinsam handeln, wächst Zukunft
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Genau hier setzt das Motto des diesjährigen Westfälischen Schöpfungspreises an: „Zusammenhalt schafft Zukunft. Gemeinsam für die Schöpfung handeln.“ Ausgezeichnet werden Projekte, in denen Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebenswelten Verantwortung für Klima, Umwelt und Mitmenschen übernehmen. Dahinter steht eine einfache, aber weitreichende Erkenntnis: Nachhaltigkeit entsteht nicht allein durch technische Lösungen oder politische Vorgaben. Sie wächst dort, wo Menschen einander vertrauen, Ideen entwickeln und gemeinsam handeln.
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Wer die Schöpfung bewahrt, stärkt deshalb zugleich den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Denn Klimaschutz ist niemals nur eine ökologische Frage – er ist immer auch eine soziale. Wenn Menschen einen Gemeinschaftsgarten anlegen, ein Repair-Café gründen, Lebensmittel retten oder ihre Kirchengemeinde klimafreundlicher gestalten, sinken nicht nur Emissionen. Es entstehen Begegnungen. Fremde werden zu Nachbarn, Ideen werden zu Projekten und Engagement steckt andere an. Die Bewahrung der Schöpfung wird zum gemeinsamen Anliegen. Darin liegt ihre verbindende Kraft – und darin liegt auch die Chance für Kirchengemeinden, Orte zu sein, an denen Menschen Verantwortung einüben und Gemeinschaft erfahren.
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Was aber macht Zusammenhalt aus? Er beginnt mit tragfähigen sozialen Netzen, die niemanden alleinlassen. Er lebt von Verbundenheit – dort, wo Menschen sich als Teil einer Gemeinschaft verstehen, Vertrauen wachsen kann und Verantwortung gerecht geteilt wird. Und er braucht Gemeinwohlorientierung: die Bereitschaft, über die eigenen Interessen hinauszublicken. Wer einen Kirchhof naturnah gestaltet, Photovoltaik auf dem Gemeindehaus voranbringt oder Energie spart, schützt nicht nur das Klima. Solche Projekte bringen Menschen zusammen, schaffen Vertrauen und zeigen, dass gemeinsames Handeln Wirkung entfaltet. Wer gemeinsam Bäume pflanzt, pflanzt auch Hoffnung. Wer Ressourcen teilt, stärkt das Miteinander. Deshalb ist Zusammenhalt für die Schöpfung immer auch Zusammenhalt für die Gesellschaft.
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Jetzt ist die Zeit, Verantwortung zu übernehmen
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Diese Einsicht gewinnt gerade für die Evangelische Kirche von Westfalen besondere Bedeutung. Sie hat sich ehrgeizige Klimaziele gesetzt: Bis 2035 sollen die Treibhausgasemissionen um 90 Prozent sinken, die verbleibenden 10% sollen kompensiert werden, bis 2045 will die Landeskirche klimaneutral sein. Dafür gilt es, den verbindlichen Absenkpfad einzuhalten. Mit der Klimapauschale unterstützt die Landeskirche ihre Gemeinden bei konkreten Maßnahmen. Doch Fördermittel allein verändern keine Kirche. Es braucht Menschen, die Ideen entwickeln, Projekte begleiten und andere mitnehmen.
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Noch immer fehlen in vielen Gemeinden Umweltbeauftragte. Häufig gibt es keine Arbeitskreise, die Klimaschutz dauerhaft begleiten, den Energieverbrauch im Blick behalten oder Presbyterien beraten. Genau hier entscheidet sich, ob Klimaziele auf dem Papier stehen bleiben oder im Gemeindeleben sichtbar werden.
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Zusammenhalt beginnt mit jedem Einzelnen, der sagt: „Ich mache mich mit anderen auf den Weg.“ Vielleicht ist jetzt auch für Sie der richtige Zeitpunkt. Werden Sie Umweltbeauftragte oder Umweltbeauftragter oder gründen Sie einen Arbeitskreis in Ihrer Gemeinde. Bringen Sie Ihre Ideen und Ihre Erfahrungen ein. Denn Zukunft wächst dort, wo Menschen nicht auf bessere Zeiten warten, sondern gemeinsam handeln – für Gottes Schöpfung und für eine Gesellschaft, die vom Miteinander lebt.
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Den Klimaschutzplan der EkvW 2025 finden Sie hier Mehr lesen und den Bericht zu den bisherigen Ergebnissen lesen Sie hier Mehr lesen
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Wenn Sie sich im Rahmen der diesjährigen Schöpfungszeit in Soest für Zusammenhalt und die Schöpfung engagieren wollen, können Sie sich hier informieren Mehr lesen
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Vertiefende Infos
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Klimaschutz in Westfalen: 14 Millionen Euro jährlich für messbare Erfolge
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Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) verstetigt ihren Einsatz für das Klima. Wie der aktuelle Klimaschutzbericht 2025 belegt, stellt die Landeskirche über eine gesetzlich verankerte Pauschale jährlich rund 14 Millionen Euro für den Klimaschutz bereit. Während die Mittel gezielt neue Maßnahmen ermöglichen, macht eine neue digitale Sammlung bereits über 100 Erfolgsprojekte in der gesamten Landeskirche sichtbar.
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Kirche, wozu bist du da? Vor der Verwaltungsreform liegt die Chance zur Neubesinnung
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Die gegenwärtigen Reformprozesse in den Kirchen sind tiefgreifend. Vielerorts wird die klassische Kirchengemeinde rund um den Kirchturm als eigenständige Körperschaft durch größere Verwaltungseinheiten auf Ebene von Dekanaten oder Regionen ersetzt. Personal, Finanzen und Verwaltung werden gebündelt. Die Formel lautet häufig: „Lokal gestalten – regional verwalten“. Diese Entwicklung ist nachvollziehbar und angesichts sinkender Ressourcen vielerorts notwendig. Doch bevor wir über Strukturen entscheiden, sollten wir eine grundlegendere Frage stellen: Wozu gibt es Kirche eigentlich?
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Der Glaube trägt zum Schutz des Lebens und der Natur bei
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Videobotschaft Papst Leo zum 10. Austrian World Summit
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Die ökologische Krise ist eine Seite der sozio-ökonomischen Krisen:
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In einer Videobotschaft zum 10. Austrian World Summit, eine jährlich stattfindende Konferenz, die eine Plattform für Lösungen und Ideen zur Bekämpfung der Klimakrise bieten soll, hebt Papst Leo XIV. Glauben, Hoffnung und Liebe als Themen hervor, die dabei helfen können, über die Klimakrise nachzudenken, die über reine Umweltfragen hinausgeht und auch soziale, ethische und wirtschaftliche Aspekte berührt.
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Die Erdliebe-Lieder-Liste
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Eine Liste mit Natur- und Schöpfungsliedern. Also spirituellen Liedern, die die Liebe zur Erde, zur Natur und zur Schöpfung ausdrücken – besonders aus der christlichen Tradition.
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„Kühle Kirchen“- Kirchen öffnen bei Hitze ihre Türen
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„Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze“
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Hannover (epd). Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, zeigt sich besorgt über die Folgen steigender Temperaturen für die Gesundheit. „Tausende Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an den Folgen extremer Hitze“, erklärte die Bischöfin zum bundesweiten Hitzeaktionstag am Donnerstag.
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Das Kirchenasyl hat in Deutschland seit 1983 bereits mehrere tausend Menschen vor einer Abschiebung bewahrt. Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es bereits seit dieser Zeit Kirchenasyle. 1994 fand diese Praxis Niederschlag in der Gründung des Ökumenischen Netzwerks Asyl in der Kirche in Nordrhein-Westfalen e.V. I
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UNICEF: Wachsende Klimabelastung für Kinder
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1,1 Milliarden Kinder weltweit Klimarisiken ausgesetzt
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UNICEF legt umfassenden Klimarisikoatlas vor
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Die Klimakrise trifft Kinder am härtesten – und das mit wachsender Wucht. Laut UNICEF sind weltweit Millionen Kinder zunehmend von extremer Hitze, Wasserknappheit, Überschwemmungen und klimabedingten Krankheiten betroffen. Besonders alarmierend ist dabei die Ungleichheit: Diejenigen, die am wenigsten zur Erderwärmung beigetragen haben, leiden am stärksten unter ihren Folgen.
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Papst: Beim Klimaschutz von Ärmsten ausgehen
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Videobotschaft an die Klimaschutzkonferenz „Austrian World Summit“
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Papst Leo XIV. nutzte seine Videobotschaft an den Austrian World Summit, um zu mehr internationaler Zusammenarbeit im Klima- und Umweltschutz aufzurufen. Er stellte klar, dass die ökologische Krise kein isoliertes Problem ist, sondern eng mit der sozialen und wirtschaftlichen Krise unserer Zeit verbunden bleibt.
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Vor 25 Jahren: Der Atomkonsens – ein Meilenstein mit bleibender Verantwortung
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Am 11. Juni 2001 unterzeichnete die rot-grüne Bundesregierung gemeinsam mit den Energieversorgungsunternehmen den sogenannten Atomkonsens und besiegelte damit den schrittweisen Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie.
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Europa, Frieden & KI - Soundtrack deiner Seele
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Workshop am Europatag des Börde-Berufskollegs
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Am diesjährigen Europatag des Netzwerks der Europaschulen im Kreis Soest fanden eine Reihe von kreativen Workshops statt. Beim Angebote „Europa, Frieden & KI - Soundtrack deiner Seele“ setzten sich Schüler:innen mit den Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz auseinander – und verwandelten ihre eigenen Gedanken und Gefühle in Musik. …
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Globales Lernen - Demokratie
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Demokratie ist weltweit in Gefahr und wird eingeschränkt. Sie ist vielfältig und kontextabhängig und kann in verschiedenen Lebensbereichen stattfinden. Partnerorganisationen, Freiwillige und Stipendiat*innen von Brot für die Welt berichten über ihre Perspektive auf Demokratie, über demokratische Ausdrucksformen auch in eingeschränkten zivilgesellschaftlichen Räumen und zeigen, wie demokratische Freiräume verteidigt oder auch neu erkämpft werden können.
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reliGlobal - Globales Lernen im Religionsunterricht
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reliGlobal ist die gemeinsame Fachstelle der ALPIKA, in der das Team aus fünf Mitarbeitenden aus fünf Instituten seit dem 01.09.2023 das Ziel verfolgt, Globales Lernen im Religionsunterricht zu verankern. Kern der Arbeit ist die Entwicklung von innovativen Unterrichtsvorhaben und von darauf aufbauenden Fortbildungen, die trotz der Unterschiede zwischen den Bundesländern passgenau an die Standards der jeweiligen Kernlehrpläne ausgerichtet sind.
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Wie Billig-Mode Gottes Schöpfung schadet
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In seinem Beitrag „Wie Billig-Mode Gottes Schöpfung schadet“ verbindet der Theologe Alexander Maßmann christliche Schöpfungsverantwortung mit Kritik an Fast Fashion. Ausgangspunkt ist ein Bibelwort aus der Bergpredigt, das er auf die heutige Konsumgesellschaft überträgt. Während Jesus zur Gelassenheit gegenüber Kleidung aufrief, sieht Maßmann heute Anlass zur Sorge: Weltweit werden jährlich über 100 Milliarden Kleidungsstücke produziert, von denen viele nur kurz getragen und anschließend entsorgt werden.
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