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CC4F-Newsletter August 2024
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Herzlich willkommen zur neusten Ausgabe des CC4F – Newsletters. Dieser informiert Sie auch über regio-lokale Entwicklungen in Bezug auf den sozial-ökologischen Transformationsprozess aus der christlichen Perspektive.
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Editorial: Schöpfungszeit 2024
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Vom 1. September bis zum 4. Oktober nehmen Christen weltweit an der „Schöpfungszeit“ teil, um sich für den Schutz unserer Erde einzusetzen. Alles begann 1989, als Patriarch Dimitrios I. von Konstantinopel den 1. September als Tag des Gebets für die Umwelt ausrief. Aus diesem Tag entwickelte sich durch ökumenische Bewegungen eine ganze Saison, die bis zum Festtag des heiligen Franz von Assisi, dem Schutzpatron der Umwelt, dauert.
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Ökologische Krisen werfen theologische Fragen auf
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In unserer Zeit stehen wir vor gewaltigen ökologischen Herausforderungen. Der menschengemachte Klimawandel führt zu drastischen Veränderungen unserer Umwelt – von der Zerstörung von Ökosystemen und dem Aussterben von Arten bis zum Abschmelzen der Gletscher und der Zunahme der Wüstenbildung. Diese Veränderungen verdeutlichen die Dringlichkeit nachhaltigen Handelns und werfen grundlegende Fragen für die Theologie auf: Legitimiert die biblische Vorstellung des Menschen als Gottes Ebenbild die Herrschaft über die Natur, oder bietet die Theologie Lösungen für unsere Umweltprobleme?
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Chancen der Schöpfungstheologie
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Die christliche Vorstellung von der Schöpfung geht über naturwissenschaftliche Erklärungen hinaus, indem sie die Welt und das Leben als Geschenk versteht, das dankbar angenommen werden sollte. In den Schöpfungsberichten wird die Schöpfung als „sehr gut“ beschrieben und die Verantwortung, sie zu bewahren wird hervorgehoben. Die moralische Dimension wird also betont, ebenso wie der Wert und die Sinnhaftigkeit des gefährdeten und begrenzten Lebens. Daraus ergeben sich verschiedene Chancen.
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Besuchen Sie den Vortrag von J. Waas zur Schöpfungstheologie!
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Was passiert in der Schöpfungszeit in Soest?
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Die kommenden fünf Wochen im Kirchenjahr, die der Schöpfungsbewahrung gewidmet sind, laden uns ein, über die Schöpfung, Gerechtigkeit, Liebe und Zusammenarbeit nachzudenken. Den Rahmen bildet die Karikaturen-Ausstellung „Mit Volldampf in die Katastrophe“ in St. Petri und St. Patrokli. Zusätzlich gibt es ein buntes Programm rund um Schöpfungsverantwortung und Klimagerechtigkeit. Hier eine kleine Auswahl:
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- Markt der Möglichkeiten und gemeinsames Feiern in der NaturOase des BUND
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- „Grünes Picknick“ mit einem Mit-mach-Angebot im Garten am Wiese-Gemeindehaus
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- Planspiel „Ein Zertifikat für alle Fälle – wie global ist Unternehmensverantwortung“
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- BNE-Koffer (Rätsel, Escape Game, Flucht) für Jugendliche und Jugendgruppen
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Vorträge und Informationsveranstaltungen:
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- Einführungsvortrag zur Schöpfungstheologie (J. Waas, Institut Kirche und Gesellschaft)
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- Kehrtwende! Gemeinwohl im Fokus des Wirtschaftens
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- Führung zu den Schöpfungsfenstern in St. Patrokli und St. Petri
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- Filmmatinee „Urgewalt – der Film“ mit Diskurs zu gerechten Geldanlagen
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- „Die Welt von morgen“ Literatur und Musik in der Ritterschen Buchhandlung
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- Vortrag mit Workshop zur Psychologie im Klimaschutz
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- Ausflug des Energiestammtischs – Hochenergetische Gebäude im Soester Westen
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- Friedensgottesdienst zur Eröffnung; es predigt Ulf Schlüter (Theol. Vizepräsident der EKvW)
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- Kraft schöpfen in der Oase – Gesprächskreis über Klimagefühle
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- Spirituelle Kirchenführung in Hl. Kreuz
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- Klimaandacht am Vorabend des bundesweiten Klimastreiks
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- Taizé-Gebet im Schiefen Turm, Jugendgottesdienst zu Fast Fashion, Abschlussgottesdienst
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Die Schöpfungszeit bietet die Chance, unsere Beziehung zur Erde zu überdenken und konkrete Schritte für ihren Schutz zu unternehmen. Angesichts der ökologischen Krisen ist es entscheidend, spirituelle und praktische Ansätze zu verbinden, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Seien Sie dabei – für ein gutes Leben für alle!
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MIT VOLLDAMPF IN DIE KATASTROPHE?
Karikaturenausstellung in St. Petri und St. Patrokli
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Die Frage nach der Bedeutung der Schöpfung und unserer Verantwortung für sie hat das Hilfswerk Renovabis europäischen Künstlerinnen und Künstlern aus Ost und West gestellt. Wie sehen sie die Situation in ihrem Land? Herausgekommen ist die bunte und vielfältige Antwort „Mit Volldampf in die Katastrophe?“ Die Zeichnungen belegen, wie unterschiedlich die wirtschaftlichen Realitäten und gesellschaftlichen Prägungen sind und wie verschieden ihre Wahrnehmungen und Ausdrucksformen. Dennoch eint alle die Sorge um das „gemeinsame Haus“, wie Papst Franziskus die Erde in seiner Enzyklika „Laudato sí“ nennt. So möchte diese Ausstellung dazu einladen, das Thema aus verschiedenen Perspektiven zu sehen und besonders die Sicht unserer östlichen Nachbarn dazu neu wahrzunehmen.
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Weitere Details gibt es hier
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FÜNF WOCHEN HOFFNUNG AUF EIN GUTES LEBEN FÜR ALLE
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Den humoristischen Rahmen füllt ein buntes Programm. Es werden Mit-mach-Aktionen angeboten, wie Planspiele zur Klimagerechtigkeit, ein ‚Grünes Picknick‘, auf dem auch ein Balkonkraftwerk mit Jugendlichen montiert wird, oder „The Week“ als handlungsorientierte Weggemeinschaft. Es gibt Vorträge und Informationsveranstaltungen zur Schöpfungstheologie, eine Filmmatinee „Urgewalt – der Film“ mit einem Diskurs zur gerechten Geldanlage oder „Die Welt von morgen“ mit Literatur und Musik in der Ritterschen Buchhandlung. Man findet auch spirituelle Angebote wie den Friedensgottesdienst zur Eröffnung, einen Gesprächskreis über Klimagefühle, eine spirituelle Kirchenführung oder Klimaandacht.
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Ist die Krone der Schöpfung der Mensch?
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Gott erschuf die Landtiere und den Menschen am sechsten Tag. „Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich!“ Er gab ihnen den Auftrag, Sie sollen „waltet über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere.“ „Ich gebe euch alles Gewächs … euch sollen sie zur Nahrung dienen.“
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Kehrtwende! Gemeinwohl im Fokus des Wirtschaftens
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Ein notwendiger Beitrag zu Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfung
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1972 legte der „Club of Rome“ mit seinem Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ eine Basis für eine nachhaltige Zukunft des Menschen. 50 Jahre später fordert er in seinem Bericht „Earth for All – Survivalguide für unseren Planeten“ (2022) fünf gravierende Kehrtwenden.
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Podiumsdiskussion mit Dr. Heide Mertens (Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e. V.), Ralf Schütte (EEG Hellweg-Sauerland e.G.), Burkhard Tillmanns (Gärtnerhof Röllingsen) und weiteren Gästen.
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Maßnahme gegen Hitzetod-Gefahr in Soest
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Heiße Tage können für körperlich geschwächte Menschen zu einer tödlichen Falle werden. Um die Gefahr eines Hitzetodes zu verringern, gibt es in Soest jetzt ein Hitzetelefon. Die städtische Geschäftsstelle Klimaschutz und der Seniorenbeirat der Stadt erklären, wie der „Sonnenruf“ funktioniert und wer mitmachen kann.
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Der Kirchenkreis Soest-Arnsberg bricht auf in die Zukunft
Der Kirchenkreis Soest-Arnsberg bricht auf in die Zukunft. Das war auf der Sommersynode am 15.6.2024 deutlich spürbar. Neben den richtungsweisenden Beschlüssen für mehr Personal in der Jugendarbeit zeigte sich das auch in zwei Schlüsselbereichen, die über die Kirche hinaus für die gesamte Gesellschaft von Bedeutung sind. Der Klimamanager Markus Kaulbars und die Präventionskraft Nina Mareike Neuhaus berichten. Weitere Details gibt es hier
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Solarstadt Soest in der Krise
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500 Veranstaltungen an fünf Tagen wollen dazu ermutigen nach Wegen für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu suchen. Gerade vor dem Hintergrund neuer Kriege, von Klimawandel und Artensterben, sozialen Spaltungen und Krisen in Politik und Kirche. Dabei wird der Katholikentag ein deutliches Zeichen für die Demokratie setzen. Durch sachliche Debatten und Begegnungen auf Augenhöhe, aber auch mit klaren Positionen für Rechtsstaatlichkeit, für Menschlichkeit und Solidarität.
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Klimaschutz rund um den Kirchturm
Bei der Fortbildungsreihe zeigt sich, dass Klimaschutz viele Facetten hat – technische, finanzielle, ökologische und auch theologische. Fachkundige Referentinnen und Referenten erklären dabei die Zusammenhänge, geben Tipps zur konkreten Umsetzung in Kirchengemeinden und stehen für Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Ab jeweils acht Wochen vor dem Termin können sich Interessierte online zu den Fortbildungen anmelden. Weitere Infos gibt es hier
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Christ:innen beteiligen sich an der Sammelklage für Klimaschutz und Zukunft
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Die Bundesregierung hat das Klimaschutzgesetz abgeschwächt, besonders durch die Abschaffung der Sektorenziele. Die notwendige Transformation wird verschleppt und die Leidtragenden sind die kommenden Generationen sowie ärmere Menschen hier und anderswo.
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Als Christians for Future schließen wir uns daher mit möglichst vielen christlich motivierten Menschen der sogenannten Zukunftsklage von Greenpeace, Protect the Planet und Germanwatch an.
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Hoffnung auf ein gutes Leben für alle Gemeinsam wirksam werden! vom 31.08. bis 06.10.24 – wir sind dabei!
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Weitere Details finden Sie hier
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