Wettbewerb von EINE ERDE – Einsendeschluss 31. Mai 2027

Das ökumenische Netzwerk „Eine Erde“ lobt ein jährliches „Hoffnungswort“ aus. Ab dem 1. September 2026 sind alle Menschen in Deutschland aufgerufen, Wörter einzureichen, die Mut machen, Zuversicht stiften und zeigen, dass ein gerechter sozial-ökologischer Wandel gelingen kann. Einsendeschluss für das „Hoffnungswort 2027“ ist der 31. Mai 2027. Der Startschuss der Aktion fällt bewusst auf den Beginn der ökumenischen Schöpfungszeit am 1. September (bis 4.10.).
Sprache prägt, wie wir die Welt sehen – und wie wir handeln. Ein jährlich gewähltes Hoffnungswort soll daran erinnern, dass Wandel möglich ist. Besonders Kirchen sind Orte der Zuversicht und der christliche Glauben motiviert alle Gläubigen – wie alle Religionen weltweit – zum sorgsamen Umgang und Schutz der Natur und der (Mit)schöpfung.
„Wir hören täglich, wie schlecht es um die Welt steht. Dabei zeigen die Fakten: Vieles gelingt bereits, und noch mehr ist möglich, wenn wir es gemeinsam anpacken. Mit dem Hoffnungswort wollen wir dieser Zuversicht eine Stimme geben – und deutlich machen, dass insbesondere auch die Kirchen und die deutsche Ökumene ein Ort der Hoffnung sind“, erklärt Astrid Hake, Leiterin des Projekts Hoffnungswort/Ökumenisches Netzwerk Eine Erde
So funktioniert die Aktion:
Jede und jeder Interessierte kann sich beteiligen und ein Wort mit kurzer Begründung einreichen. Aus allen Einsendungen wählt eine Jury, in der Sprach- und Transformationsexpert:innen sowie Vertreter:innen der Mitgliedsorganisationen von „Eine Erde“ mitwirken, das „Hoffnungswort 2027“ aus. Die Jury deckt 7 Perspektiven ab (Verbände, Transformation, Sprachwissenschaft, Literatur/Kunst, Integrative Perspektive, Kirche und Beirat Eine Erde). Mit dabei sind Dagmar Pruin/BfdW, Maja Göpel, Kübra Gümüşay/Autorin von „Sprache und Sein“, und Stefan Weiland/Beirat Eine Erde. Weitere Anfragen laufen.
Die feierliche Verkündung und Auszeichnung ist für den 4. Oktober 2027 vorgesehen – zum Abschluss der ökumenischen Schöpfungszeit und Gedenktag des Heiligen Franziskus (Franz von Assisi), dessen Name für eine hoffnungsvolle Verbindung von Glauben und Schöpfungsverantwortung steht. Die einreichende Person des ausgewählten Wortes wird im Rahmen einer Veranstaltung ausgezeichnet und erhält einen Preis. Bekannte Botschafter:innen aus Theologie, Sprachwissenschaft und kirchlicher Leitungsverantwortung werden die Aktion begleiten und dem Hoffnungswort ein Gesicht geben. Das gekürte Wort wird im Anschluss als Jahresmotto die Arbeit von „Eine Erde“ begleiten und findet sich als zentrales Leitwort im Kalender „Schöpfungszeit“ wieder.
https://www.netzwerk-eine-erde.de/hoffnungswort
Möchtet ihr mehr über die Aktion erfahren?
Bei der offenen Inforunde am 9. November 2026 um 12 Uhr könnt ihr mehr erfahren.
Hier geht es zur Inforunde.
Update 22.10.26: Schon mehr als 100 Personen haben Begriffe vorgeschlagen – Jury mit namhaften Persönlichkeiten besetzt
Jury für das „Hoffnungswort 2027“ mit namhaften Persönlichkeiten besetzt
Eine Erde hat erfolgreich zur Schöpfungszeit die Aktion „Hoffnungswort 2027“ gestartet. Schon mehr als 100 Personen haben Begriffe vorgeschlagen, die für Hoffnung stehen und einen Gegenpol zur Krisensprache bilden. Die Zusammensetzung der Jury, die das Hoffnungswort 2027 im kommenden Sommer auswählen wird, ist mit der Transformationsforscherin Maja Göpel, der Präsidentin von Brot für die Welt, Dr. Dagmar Pruin, der Buchautorin Kübra Gümüşay und Stefan Weiland, Umweltberater der EmK und Vertreter von Eine Erde, schon jetzt hervorragend besetzt. Weitere namhafte Persönlichkeiten sind angefragt und werden die Jury ergänzen. Wir freuen uns über weitere Vorschläge, die bis zum 31. Mai 2027 eingereicht werden können. Möchten Sie das Thema Hoffnung in der Bildungsarbeit reflektieren? Nutzen Sie hierfür unser Unterrichtsmodul, das zur freien Verfügung steht