—  Unsere Vision

Gelebter Glaube motiviert:

  • sich glaubhaft, zielorientiert und konsequent für die Klimaziele einzusetzen
  • die globale Gerechtigkeit ins Zentrum zusetzen
  • nachhaltige Lebensstile zu praktizieren und zu fördern
  • die Vorbildfunktion der Kirche ernst zunehmen und eine Vorreiterrolle in Europa und der Welt einzunehmen


— Unsere Mission —

Wir motivieren zu einer Lebensweise, bei der alle Menschen der gegenwärtigen wie der zukünftigen Generation ein menschenwürdiges Leben führen können, ohne dass dafür die ökologischen Ressourcen geschädigt werden. [EKD, 2018]


—  Mehr Nachhaltigkeit

Wir leben im Zeitalter des Anthropozäns. Der Mensch greift seit Beginn der Industriellen Revolution gewaltig in die Natur ein und ist der Verursacher zunehmenden Umweltkatastrophen. Wir sind gefordert, unseren Lebensstil nachhaltig zu ändern. Auf den zentralen Transformationsfeldern müssen Produktion, Konsummuster und Lebensstile so verändert werden, dass die globalen Treibhausgasemissionen schnellstmöglich auf ein Minimum sinken. Der nun anstehende Prozess der Transformation zur klimaverträglichen Gesellschaft fordert Einsicht, Umsicht und Voraussicht.


—  Schöpfungsverantwortung als kirchlicher Auftrag

Für eine ernsthafte Wahrnehmung der kirchlichen Klimaverantwortung ist […] unverzichtbar […] eine pastorale Verankerung der Schöpfungsverantwortung im Selbstverständnis der Kirche sowie in der Diakonie, Verkündigung und Liturgie; Schöpfungsverantwortung ist genuiner Teil des pastoralen Auftrags der Kirche […].“ [Der Klimawandel, DBK, 2006; Download pdf, 71 Seiten, 240 KB, url-Link]

Die Klimakrise ist eng verknüpft mit Gerechtigkeitsfragen. Die industrialisierten Staaten sind die Hauptverursacher des Klimawandels. Sie haben die geringsten Auswirkungen und verfügen über ausreichende Mittel sich anzupassen. Der globale Süden, der bisher weniger zum Klimawandel beigetragen hat, ist hingegen von den Auswirkungen des Klimawandels schon jetzt stärker betroffen. Zudem geht es um die Generationengerechtigkeit und um die Verantwortung für die Mitwelt. Den kommenden Generationen sollten zumindest gleich gute Umweltbedingungen und Ressourcen zur Verfügung stehen wie uns. Sie werden die Folgen unseres heutigen CO2-intensiven Lebensstils tragen müssen. [ÖNK, 2021; url-Link]

Die Kirchen setzt sich aus Verantwortung für die Schöpfung und aus Solidarität mit den Armen und mit zukünftigen Generationen für mehr Klimaschutz ein. Wir als Kirchen haben den Anspruch, in Sachen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz mit gutem Beispiel voranzugehen. Diese Bereiche sind gelebter Schöpfungsglaube und gehören ins Zentrum kirchlichen Handelns. Wir wollen die Taten sprechen lassen. Durch die Verbundenheit der Kirchen mit dem globalen Süden – vor allem durch die Eine Welt Arbeit – stehen wir als kirchliche Organisationen in der Verantwortung für Klimagerechtigkeit. [ÖNK, 2021; url-Link]

Wesentliche Ansätze sind die „Ethik des Genug “ und das „Gute Leben für Alle“.
Eine lebenswerte Zukunft muss sich daher an den Bedürfnissen der Ärmsten, der nachfolgenden Generationen und der Mitwelt orientieren. [ÖNK, 2021; url-Link]


—  Kirchliche Umweltarbeit

Die kirchliche Umweltarbeit bezieht sich neben ganz konkret-praktischen Handlungsfeldern (Energie, Bau, Beschaffung, Mobilität und Natur-/Artenschutz) wesentlich auf die pastoralen Dimensionen Verkündigung, Feier der Gottesdienste und Diakonie. „Im Anspruch der Nachhaltigkeit durchdringt der Klimaschutz alle Handlungsbereiche. Für die Kirche betrifft dies in gleicher Weise Pastoral, Verwaltung und politische Mitverantwortung. […] Die Empfehlung der Zweiten Europäischen Ökumenischen Versammlung in Graz 1997, Schöpfungsverantwortung als wesentliche Dimension des kirchlichen Lebens auch in der Pastoral zu entfalten und strukturell zu sichern, gilt auch für den Klimaschutz.“ [Der Klimawandel, 2006; url-Link]


—  Gemeinsam Wege Wagen

Unser Glaube motiviert uns für Klimaschutz, Gerechtigkeit, Frieden
und Bewahrung der Schöpfung einzutreten!
dafür stehen die Christians & Churches for Future im Raum Soest


—  CC4F-Trailer als YouTube

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