„BiodiversitätsCheck auf dem ev. Friedhof in Weslan“

Meldung des Soester Anzeigers vom 18.12.21

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Natur braucht Platz, auf vielen Friedhöfen entsteht Platz. Der Wandel der Bestattungskultur – weg von großen Familiengrabstätten und Reihengräbern hin zu Urnengräbern –sorgt dafür, dass auf Brachflächen neue Lebensräume entstehen können. Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) beteiligt sich deshalb am Projekt „BiodiversitätsCheck in Kirchengemeinden“ (BiCK) im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, das vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert wird.

Quelle: Friedhöfe als Lebensraum, EKvW (url-Link)

Welche Möglichkeiten und Ideen sich für den Friedhof in Weslan anbieten, erörterten Vertreter der Kirchengemeinde, Experten der Evangelischen Landeskirche und interessierte Zuhörer. Neben der Sammlung on Ideen und Anregungen seien Fördermöglichkeiten ein wichtiges Thema, sagte Pfarrer Ralph Frieling in seiner Begrüßung.

Der Weslarner Friedhof hat von seiner Grundstruktur viel Potenzialmitbringt, betonte Projektleiterin Nina Harnisch von der Landeskirche: „Die gewachsene Struktur als alter Dorffriedhof, das ist etwas Besonderes.“ Es gibt jedoch Bereich, die die überarbeitet, ergänzt und verbessert werden könnten, ergänzte Pfarrer Frieling.

Wie der Friedhof ökologisch aufgewertet werden kann, erläuterte Biologe Dr. Gunnar Waesch als Fachreferent des Projekts „BiCK“. Hinzu kamen weitere Anregungen aus der Runde der TeilnehmerInnen. So könnten in den hohen Bäumen auch Eulenkästen aufgehängt werden. Ebenso könnte ein kleines Rinnsal geschaffen werden.

Nina Harnisch betonte, dass das bestehende Areal behutsam weiter entwickelt werden soll. „Machen Sie sich bewusst, dass Ihr Friedhof schon jetzt ein Schatz ist, dass vieles schon da ist.“

Quelle: Soester Anzeiger vom 18.12.21

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