Aktionen anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20.06.26

Die Namen nennen – Gedenk-Aktionen zum Weltflüchtlingstag 2026 wieder in Dortmund
Mehr als 72.000 Menschen sind seit 1993 auf ihrer Flucht gestorben, unter ihnen sind Kinder und Familien. Menschen, die oft namenlos gestorben sind und nirgends beerdigt wurden. Die Gedenkaktion „Beim Namen nennen“ – so auch in Dortmund – will durch das Lesen der Namen und die Nennung der Todesumstände die Schicksale öffentlich machen.
Vielfältige Veranstaltungen rund um die Reinoldikirche erinnern auch in diesem Jahr wieder an die Toten an Europas Grenzen. Zentral ist dabei die Aktion „Beim Namen nennen – Zum Gedenken und gegen das Vergessen.“ Ziel es, den Opfern ihre Namen und ihre Würde zurückzugeben und zugleich auf die fortbestehenden humanitären Missstände aufmerksam zu machen.
„Die Zahl der Toten steigt stetig weiter“, beklagt die Pfarrerin an St. Reinoldi, Susanne Karmeier. „Umso wichtiger ist es uns, auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen zu setzen.“ Im Mittelpunkt stehen eindrückliche Beteiligungsformate: Beim Namen-Schreiben entstehen vor und in der Reinoldikirche Stoffstreifen mit den Namen Verstorbener, die zum „Mahnmal der Menschenwürde“ zusammengeführt werden.
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Papst zum Weltflüchtlingstag: Verfolgte aufnehmen
Papst Leo XIV. hat eindringlich an Staaten und Gesellschaften appelliert, Flüchtlinge und Verfolgte nicht zu vergessen. Wer Schutz und Sicherheit sucht, dürfe nicht abgewiesen werden; vielmehr müssten Betroffene die Möglichkeit erhalten, in Frieden und Würde zu leben.
Der Papst verband seinen Appell mit einem Aufruf zu Solidarität und menschlicher Nähe. Der Beitrag ordnet diese Worte in den Kontext des Weltflüchtlingstags und der aktuellen Debatte um den Schutz von Geflüchteten ein.
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Papst gegen „Remigration“: „Keine christliche Antwort“
In Castel Gandolfo äußerte sich Papst Leo XIV. vor Journalisten klar gegen eine Politik der „Remigration“. Er machte deutlich, dass die pauschale Rückführung von Migranten aus seiner Sicht nicht mit christlichen Grundsätzen vereinbar sei.
Der Papst kritisierte die Haltung, Migranten einfach in ihre Herkunftsländer zurückzuschicken, als eine verkürzte Antwort auf komplexe gesellschaftliche Probleme. Damit widersprach er einer Forderung, die besonders von rechtspopulistischen Parteien vertreten wird.
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