Haltung zeigen – sicher handeln | Umgang mit Rechtsextremismus

Online Workshopreihe der EKD

Die demokratische Zivilgesellschaft sieht sich zunehmend rechtsextremen Angriffen ausgesetzt. Auch kirchliche und kirchennahe Strukturen sind als essentieller Baustein der Zivilgesellschaft davon betroffen. Diese Reihe von Online-Workshops soll dazu beitragen, Sicherheit im Umgang mit solchen Angriffen und praxisnahes Know-How für geeignete Gegenstrategien zu bieten.

Gegliedert in drei thematische Cluster vermittelt die Reihe von Online-Workshops praxisnahes Wissen zu
a) Rechtsextremismus und seinen Strategien
b) inhaltlicher und organisatorischer Resilienz im Fall von Angriffen
c) der Rolle von Kirche und kirchennahen Organisationen für demokratische Diskurse

Die Reihe richtet sich ausdrücklich auch an nicht-kirchliche Akteur*innen der Zivilgesellschaft, denn der Schutz demokratischer Strukturen ist eine organisationsübergreifende Aufgabe. Die Veranstaltungen bauen inhaltlich aufeinander auf, eine Teilnahme ist jedoch sowohl als fortlaufende Reihe als auch an einzelnen Workshops möglich.

Veranstalter: Referat 6.04: Sozial- und gesellschaftspolitische Fragen, Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover

Veranstaltungsdetails und Anmeldung: https://tinyurl.com/Haltung-Zeigen

geplante Veranstaltungen

21.10. 18:30 Uhr Zwischen Aneignung und Mimikry: Aktuelle Strategien der extremen Rechten

04.11. 18:30 Uhr Shitstorm, Anzeigen, Einschüchterung: Rechtsextreme Angriffe digitalen Raum

Hoffnung als Strategie: Hoffnungsbasierte Kommunikation für Demokratie und Vielfalt

Social Media als Kampfzone: Rechtsextreme Angriffe erkennen und ihnen begegnen

Fürsorge als Organisationsaufgabe: Mitarbeitende und Ehrenamtliche schützen

Stark bleiben, wenn es schwer wird: Resilienz in Organisationen aufbauen

Kirchengemeinden im Visier: Schutzstrategien gegen rechte Anfeindungen

Gottes Gerechtigkeit leben: Was Bibel und Glaube über Mut und Menschlichkeit sagen

Rechtspopulismus in der eigenen Mitte: Wenn Gemeindeglieder AfD wählen