Industrieländer müssen ihre historische Verantwortung übernehmen

Die katholischen und evangelischen Bischöfe in Baden-Württemberg fordern Entschädigungen für klimabedingte Schäden im globalen Süden.

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Mit Blick auf die Weltklimakonferenz (COP 26) in Glasgow fordern die vier großen Kirchen in Baden-Württemberg eine völkerrechtlich bindende finanzielle Unterstützung des globalen Südens bei klimabedingten Schäden und Verlusten gemäß dem Verursacherprinzip.

Sie stellen sich damit hinter die Forderungen von Partnerkirchen im Globalen Süden, deren Länder sehr oft in nicht selbst verschuldete Notlagen geraten. Erzbischof Stephan Burger (Freiburg): „Es besteht ein Gerechtigkeitsproblem, denn die Länder, die von klimabedingten Schäden und Verlusten überproportional betroffenen sind, haben am wenigsten zum menschengemachten Klimawandel beigetragen. Die Industrieländer sind besonders gefragt, ihre historische Verantwortung zu übernehmen.“

Zur Meldung auf www.elk-wue.de (url-Link)


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