„Wir werden alles tun, um den Klimawandel zurückzudrängen“ Ansage des Kanzlers am 22.08.

Kanzler Friedrich Merz besucht das Brandgebiet im Hürtgenwald. In Gey spricht Merz von Klimawandel:
„Ich will allen Leugnern des Klimawandels sagen: Schauen Sie sich das genau an, was hier passiert ist! Das ist der Klimawandel! Wir werden alles tun, um den Klimawandel zurückzudrängen. Aber wir müssen auch mit dem Klimawandel leben.“
Ansage des Kanzlers am 22.08.26 auf www.tagesschau.de (Link) ab Minute 2:15
Meldungen über die Folgen des Klimawandels in der lokalen Presse

Soester Anzeiger 15.08.26

Soester Anzeiger 21.08.26

Soester Anzeiger 26.08.26

Soester Anzeiger 21.08.26

Soester Anzeiger 15.08.26

Soester Anzeiger 25.08.26

Soester Anzeiger 22.08.26

Soester Anzeiger 22.08.26

Soester Anzeiger 26.08.26
Robert Koch-Institut meldet 14.000 Hitzetote
Der heiße Sommer hat für Tausende Sterbefälle gesorgt. Laut einer neuen Schätzung des Robert Koch-Instituts sind seit Jahresbeginn mindestens 14.000 Menschen wegen der Hitze gestorben.
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Extremsommer 2026: Was die Hitze Bayerns Wirtschaft kostet
Hitze, Dürre, Niedrigwasser: Greenpeace schätzt die Schäden des Extremsommers bundesweit auf mindestens 36 Milliarden Euro. Doch die teuersten Folgen entstehen nicht unbedingt dort, wo die Hitze am stärksten zu spüren ist.
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Auch in Soest sollten wir alles tun, um den Klimawandel zurückzudrängen. Auch hier vor Ort müssen wir mit dem Klimawandel leben!
Kritikpunkte an der aktuellen Klima- und Umweltpolitik
Die folgende Aufstellung zeigt politische Entscheidungen und Planungen, die bestehende Klimaschutzinstrumente abschwächen oder zurückfahren – und damit eigentlich nötige Fortschritte verzögern:
- Klimagelder für andere Haushaltszwecke: Ein Teil der für Klimaschutz vorgesehenen Mittel aus dem Klima- und Transformationsfonds soll zur Entlastung des allgemeinen Bundeshaushalts eingesetzt werden.
- Weniger Geld für energetische Gebäudesanierung: Einsparvorgaben im Bundeshaushalt könnten zu deutlichen Kürzungen bei den Förderprogrammen für energieeffiziente Gebäude führen.
- Abschwächung der Heizungsanforderungen: Die bisherige Vorgabe, bei neuen Heizungen einen überwiegenden Anteil erneuerbarer Energie einzusetzen, soll gelockert bzw. aufgehoben werden.
- Rückgang der Wärmepumpenförderung: Die staatliche finanzielle Unterstützung für den Umstieg auf Wärmepumpen soll eingeschränkt werden.
- Aufweichung des EU-Klimaziels für 2040: Ein größerer Einsatz ausländischer CO₂-Zertifikate könnte dazu führen, dass die europäischen Klimaschutzvorgaben weniger unmittelbar im Inland umgesetzt werden müssen.
- Vergünstigungen für den Luftverkehr: Die steuerliche Belastung des Fliegens soll reduziert werden.
- Wiedereinführung der Agrardieselvergünstigung: Die steuerliche Entlastung von Diesel für die Landwirtschaft soll wieder eingeführt werden.
- Höhere steuerliche Entlastung für Pendler: Die Entfernungspauschale soll angehoben werden und damit insbesondere längere Arbeitswege steuerlich stärker begünstigen.
- Weniger Klimamittel für 2027: Trotz der vorhandenen Sondermittel sind für den Klimaschutz im Bundeshaushalt 2027 geringere Investitionen aus dem KTF vorgesehen.
- Kosten verfehlter Klimaziele: Bereits im Haushalt 2026 sind finanzielle Belastungen vorgesehen, die aus nicht erreichten Klimazielen resultieren und aus dem Umweltbereich getragen werden sollen.
- Abgeschwächter Waldschutz: Die europäischen Vorgaben zum Schutz von Wäldern sollen weniger weitgehend umgesetzt werden.
- Schwächere Priorität für Windenergie: Nach Erreichen der vorgesehenen Flächenziele soll der bisherige Vorrang von Windenergievorhaben bei konkurrierenden Flächennutzungen eingeschränkt werden.
- Weniger Nachhaltigkeitsberichte für Unternehmen: Durch Änderungen an den europäischen Regeln zur Nachhaltigkeitsberichterstattung und unternehmerischen Sorgfaltspflichten soll die Zahl der betroffenen Unternehmen erheblich reduziert werden.
- Wärmeplanung für kleinere Kommunen entfällt: Gemeinden unterhalb bestimmter Größenordnungen sollen von der Verpflichtung zur kommunalen Wärmeplanung ausgenommen werden.
- Keine verbindliche Perspektive für fossile Heizungen bis 2045: Die bisher vorgesehene Beendigung des Betriebs fossiler Heizsysteme ab 2045 soll entfallen.
- Abgeschwächter nationaler CO₂-Preis: Die Regelungen des deutschen Emissionshandels sollen ab 2027 weniger strikt ausgestaltet werden.
- Entlastung beim Gaspreis: Die Finanzierung der Gasspeicherumlage über den KTF soll die Belastung des Gasverbrauchs für Verbraucherinnen und Verbraucher reduzieren.
- Vergünstigung fossiler Kraftstoffe: Für Benzin und Diesel sind steuerliche bzw. preisliche Entlastungen vorgesehen.
- Deutschlandticket wird teurer: Gleichzeitig mit den Entlastungen für fossile Mobilität soll der Preis des Deutschlandtickets steigen.
- Lockerung der Vorgaben für Pkw: Die europäischen Anforderungen an die CO₂-Emissionen von Fahrzeugflotten sollen abgeschwächt werden. Damit könnte sich auch der Übergang weg vom Verbrennungsmotor verlangsamen.
- Verzögerung beim europäischen Emissionshandel für Gebäude und Verkehr: Die Einführung beziehungsweise volle Wirksamkeit des ETS 2 soll zeitlich gestreckt oder in seiner Wirkung abgeschwächt werden.