Ausstellung: Lass Blumen sprechen

In der Schöpfungszeit 2026 in Soest

Blumen der Bibel

Lilien und Lotusblüten, Rosen im Tal und Rosen unter Dornen – in der Bibel sind manche Blumen und über 100 Pflanzen erwähnt. Schon Moses beschrieb Palästina als „ein Land, darin Milch und Honig fließen“ (2. Mos 3,8). Ein Land, das vom Mittelmeer und seiner fruchtbaren Küstenebene mit üppigen Getreide- und Wildblumenfeldern, über Wälder und Macchia, über Hochebenen und Flusstäler bis zum Toten Meer und der Wüste Negev reicht.

Laut biblischer Berichte war schon der Jerusalemer Tempel mit Blumen und Blattwerk geschmückt. In christlichen Kirchen sind bis heute Blumen auf den Altargemälden und in der Kirchenausstattung gegenwärtig. Welche Blumen finden sich neben Rosen und Lilien auf mittelalterlichen Altarretabeln? Wie wurden Lilien, Pfingstrosen, Gänseblümchen und Jasmin zu Marienblumen? Welche Symbolkraft erhielten Veilchen, Nelken, Passionsblume und Christrosen?

Die Ausstellung dokumentiert die folgenden Themen:

Das Land der Bibel   –   Blumen im Alten Testament   –   Blumen im Neuen Testament  –  Bibel und Botanik   –   Blumen und Christus   –   Marien-Blumen   –   Blumen im Paradiesgarten.

Viele der im AT und NT erwähnten Pflanzen wachsen bis heute in Palästina und so lassen sich Rosen, Lilien und manche Feldblume zuordnen. Neben botanischen Zeichnungen und vertiefenden Textblöcken werden die thematischen Aspekte anhand mittelalterlicher Kunstwerke veranschaulicht, u.a. Simone Martini Verkündigung, um 1330; Frankfurter Paradiesgärtlein, um 1410; Conrad von Soest Marienaltar, um 1420; Stefan Lochner Veilchenmadonna, um 1450.
Text und Bild www.oikos-institut.de

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