30. Mai | 5.00 Menschen mit Weltrekord in Hamm – Aufruf der EKvW
Bild: presseportal.greenpeace.de (Link)

Verrückter WELTREKORD: weltgrößtes bewegliches Windrad YouTube
Demonstrierende bilden weltgrößtes bewegliches Windrad
Hamm, 30. 5. 2026 – Unter dem Motto „Zukunft statt Gas – Energiewende verteidigen“ haben heute 5.000 Menschen in Hamm demonstriert. 2.000 von ihnen haben zudem vor der Kulisse des Gaskraftwerks Gersteinwerk (RWE) mit einem Menschenbild ein bewegliches Windrad geformt und damit einen neuen Weltrekord aufgestellt. Die Initiatoren der Protestaktionen, Greenpeace, Campact, Fridays for Future und BUND, fordern einen sofortigen Kurswechsel in der aktuellen Energiepolitik, weg von fossilem Gas und hin zu einer konsequenten, sozial gerechten Energiewende.
Gegen fossile Pläne der Bundesregierung
Anlass der Proteste sind die Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), in ganz Deutschland in großem Umfang neue Gaskraftwerke zu bauen. Nach Ansicht des Bündnisses setzt Ministerin Reiche damit falsche energiepolitische Prioritäten: Statt den Ausbau erneuerbarer Energien entschlossen voranzutreiben, würden zentrale Fortschritte der Energiewende ausgebremst und Milliardenbeträge in klimaschädliche fossile Infrastruktur investiert.
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Am Eingang wurden die Menschen mit Popcorn begrüßt; am Stand eines Aktiven aus Witten wehte die Fahne der C4F




Wir zeigen Flagge – als Kirche!
die Energiewende steht unter Druck. Aktuelle politische Pläne bremsen den Ausbau der Erneuerbaren und gefährden eine Energiezukunft, die sauber, sicher und bezahlbar ist. Als Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) haben wir uns das Ziel gesetzt, bis 2035 90% unserer THG-Emissionen zu reduzieren. Dieses Ziel erreichen wir nur, wenn jetzt die richtigen politischen Entscheidungen getroffen werden.
Kirchliches Engagement für Klimaschutz wird ausdrücklich als Teil der Schöpfungsverantwortung verstanden. Im Fokus stehen ein schnellerer Ausbau von Photovoltaik, Windkraft, Netz- und Speicherkapazität, soziale Maßnahmen für bezahlbares klimafreundliches Heizen sowie die Abkehr von fossilen Energieträgern.
Zugleich betont der Aufruf die Rolle der Kirche im öffentlichen Raum: Kirche gehört nicht nur ins Gebäude, sondern auch in die Gesellschaft. Gemeinden und Einzelpersonen sind eingeladen, sich an der Demonstration zu beteiligen, gemeinsam anzureisen und das Anliegen aktiv zu verbreiten.
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Warum wir dabei sind:
Klimaschutz ist Schöpfungsverantwortung. Wir setzen uns ein für:
- Mehr Tempo: Schnellerer Ausbau von Photovoltaik und Windkraft.
- Gerechtigkeit: Soziale Förderung und Mieter*innen-Schutz für bezahlbares, klimafreundliches Heizen.
- Unabhängigkeit: Schluss mit der Abhängigkeit von teuren, fossilen Energieträgern, die uns erpressbar machen.
Wir zeigen Flagge – als Kirche!
Kirche gehört nicht nur ins Gebäude – sondern auch in die Öffentlichkeit. Lasst uns gemeinsam sichtbar sein: engagiert, hoffnungsvoll und entschlossen.
Seid dabei und werdet aktiv
Ob als Einzelperson, Gruppe oder ganze Gemeinde – jede Stimme zählt.
Helft mit, viele zu mobilisieren:
🚆 Gemeinsame Anreise organisieren (z. B. Gruppentickets, Fahrgemeinschaften)
📰 Aufruf verbreiten im Gemeindebrief, Newsletter oder auf der Website
🪧 Plakat-Aktion starten: gemeinsamer Bastelnachmittag nach dem Gottesdienst
🎺 Mit Klang dabei sein: Posaunenchor, Band oder Kirchengruppe mitbringen
⛪ Im Gottesdienst ankündigen oder Fürbitten einbauen
🪟 Schaufenster & Aushänge nutzen (Kirche, Gemeindehaus, Weltladen etc.)
📱 Social Media aktivieren: Reels, Stories, Gruppen teilen
👥 Persönlich einladen: Nach dem Gottesdienst oder bei Gruppen direkt ansprechen
