Kirchliche Vertreter und Aktivist:innen zeigen Flagge

18.04.26: In Köln demonstrierten rund 30.000 Menschen unter dem Motto „Erneuerbare Energiewende gemeinsam verteidigen“ für konsequenten Klimaschutz und den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien. Die große Beteiligung unterstreicht die wachsende gesellschaftliche Unterstützung für eine nachhaltige Energiepolitik und den dringenden Handlungsbedarf angesichts der Klimakrise.
Trotz der enormen Menschenmenge kamen auch Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche gezielt zusammen: Hauptamtliche der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche im Rheinland, des Kirchenkreises Soest-Arnsberg sowie des Erzbistums Köln beteiligten sich gemeinsam am Protest. Damit setzten sie ein deutliches Zeichen für ökologische Verantwortung und gesellschaftliches Engagement aus kirchlicher Perspektive.
Unterstützt wurde die kirchliche Gruppe von zahlreichen Aktiven der Christians4Future, die sich ebenfalls seit Jahren für Klimagerechtigkeit einsetzen. Gemeinsam machten sie deutlich, dass die Energiewende nicht nur eine politische, sondern auch eine ethische und gesellschaftliche Aufgabe ist, die breite Bündnisse erfordert.

Die Soester Gruppe kurz vor der Abfahrt und dem Zusammentreffen mit den Teilnehmenden aus Lippstadt

Mitarbeitende des Klimaschutzbüros der EKvW
Köln zeigt Haltung – breite Demo für eine gerechte Energiewende, www.kircheundklima.de (Link)
Kardinal Woelki unterstützt Anliegen: Ein Zeichen setzen für Schöpfungsverantwortung, www.erzbistum-koeln.de (Link)
Köln zeigt Haltung – breite Demo für eine gerechte Energiewende, Eine Erde (Link)
Kommt mit uns zur nächsten großen Demo „Zukunft statt Gas“ in Hamm am 30. Mai – mitten im Herzen der EKvW!
Dort soll ein noch stärkeres Zeichen gesetzt werden: für den Ausstieg aus fossilem Gas, für eine konsequente Energiewende und für eine Zukunft, die sozial gerecht und klimafreundlich ist. Die Botschaft aus Köln ist klar: Der Einsatz für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit geht weiter – und jede*r ist eingeladen, Teil davon zu sein.
Keine Rolle rückwärts bei der Energiewende!

Liebe Klimaschutz-Engagierte,
die Energiewende steht unter Druck. Aktuelle politische Pläne bremsen den Ausbau der Erneuerbaren und gefährden eine Energiezukunft, die sauber, sicher und bezahlbar ist.
Als Evangelische Kirche von Westfahlen (EKvW) haben wir uns das Ziel gesetzt, bis 2035 90% unserer TGH-Emissionen zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir jetzt politische Weichenstellungen für mehr Tempo bei Sonnen und Wind!
Warum wir dabei sind:
Klimaschutz ist Schöpfungsverantwortung. Wir setzen uns ein für
- Mehr Tempo: Schnellerer Ausbau von Photovoltaik und Windkraft
- Gerechtigkeit: Soziale Förderung und Mieter*innen-Schutz für bezahlbares, klimafreundliches Heizen
- Unabhängigkeit: Schluss mit der Abhängigkeit von teuren, fossilen Energieträgern, die uns erpressbar machen
Wir zeigen Flagge
Wir möchten als Kirche sichtbar sein. Seid dabei und werdet aktiv
- Mitkommen: Kommt am 18. April mit nach Köln!
- Weitersagen: Leitet diesen Aufruf an eure Netzwerke, Gemeindebriefe und Interessierte weiter!
- Rückmelden: Wer ist dabei? Bitte gebt uns eine kurze
- Rückmeldung, damit wir die Gruppengröße abschätzen können.
Kontakt & Rückmeldung:
Ihr wollt im Verteiler sein bei Absprachen zu Treff und Zeitpunkt? Schickt eine kurze Mail an: simone.huettenberendekircheundgesellschaft.de
Mehr Infos: https://erneuerbare-energienverteidigen.de
Wir treffen uns auf dem Heumarkt!

Höhe Heumarkt 63 (westliche Seite / Döner Kebab)


