hochkarätigen Forum forderte ökologische und geistliche Umkehr

Papst Leo XIV. hat in Treviso zu einem grundlegenden Wandel im Lebensstil aufgerufen, um die Schöpfung zu schützen. Bei einem hochkarätigen Forum forderte er eine ökologische und geistliche Umkehr.
Das Ereignis in Treviso
Beim XVII. Internationalen Forum von Greenaccord in Treviso, Italien, sprach Papst Leo XIV. vor Umweltexperten, Politikern und Gläubigen. Er mahnte eindringlich: Der Klimawandel und die Zerstörung der Natur erfordern nicht nur technische Lösungen, sondern eine radikale Veränderung unseres Denkens und Handelns. „Wir brauchen einen neuen Lebensstil, der auf Teilen, Bescheidenheit und Solidarität basiert, statt auf ungezügeltem Konsum“, betonte der Papst. Er verwies auf die Schönheit der Schöpfung als Geschenk Gottes und warnte vor der Gefahr, sie als bloße Ressource zu sehen.
Bezug zu „Laudato si‘“
Leo XIV. knüpfte nahtlos an die Enzyklika „Laudato si’“ seines Vorgängers Papst Franziskus an. Diese 2015 veröffentlichte Schrift gilt als Meilenstein des katholischen Umweltschutzes. Der aktuelle Papst erweiterte den Appell um eine spirituelle Dimension: Ohne innere Erneuerung scheitern alle politischen Maßnahmen. Er kritisierte globale Ungleichheiten, bei denen Reiche übermäßig verbrauchen, während Arme die Folgen tragen. „Die Erde ist unser gemeinsames Haus – lasst uns es nicht zerstören!“
Historischer Kontext
Seit seiner Wahl im Jahr 2025 setzt Papst Leo XIV. starke Akzente in der Umweltpastoral. Frühere Auftritte, wie die Messe für die Bewahrung der Schöpfung im Castel Gandolfo-Garten oder der Aufruf zur ökologischen Umkehr im November 2025, unterstreichen seine Priorität. Kürzlich startete der Vatikan eine internationale Allianz für Ökologie. In Italien, wo er oft zu Gast ist, findet sein Mahnung großen Widerhall – von Veneto bis Rom.
Aufruf zur Praxis
Der Papst forderte Konkrets: Weniger Plastik, nachhaltige Landwirtschaft, faire Politik. Er appellierte an Christen, Muslime und alle Menschen guten Willens. „Jeder Tag kann der Beginn eines neuen Lebens sein“, zitierte er in einer Neujahrsbotschaft. Dieses Treviso-Statement könnte Impulse für die Kirche und Gesellschaft geben, gerade im Vorfeld von UN-Klimagipfeln.
Ausblick
Papst Leo XIV.s Worte sind ein Weckruf in Zeiten esklierender Krisen. Sie verbinden Glaube und Ökologie zu einem ganzheitlichen Programm. Werden Politiker und Wirtschaft hören? Die Kirche positioniert sich klar als Stimme der Schöpfung
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