Papst Leo: „Angriffe auf zivile Infrastruktur verstoßen gegen das Völkerrecht“

Bestürzung über Trumps Äußerungen

„Ich lade alle ein zu beten, aber auch mit ihren Abgeordneten, mit den Verantwortlichen, zu sprechen und zu sagen, dass wir nicht den Krieg wollen, sondern den Frieden!“

„Wie wir alle wissen, hat es heute auch diese Drohung gegen das ganze iranische Volk gegeben, und das ist wirklich nicht akzeptabel.“ „Bei diesen Fragen geht es nicht nur um das Völkerrecht, sondern mehr noch, in moralischer Hinsicht, um das Wohl des Volkes.“

Papst Leo hat sich in den vergangenen Monaten klar und unmissverständlich für den Frieden positioniert und dabei eine deutliche moralische Linie gezogen. In einer Zeit, in der geopolitische Spannungen und militärische Eskalationen zunehmen, mahnt er die internationale Gemeinschaft zur Besinnung auf grundlegende Prinzipien des Völkerrechts und der Menschlichkeit. Besonders eindringlich formulierte er: „Angriffe auf zivile Infrastruktur verstoßen gegen das Völkerrecht.“ Damit stellt er sich nicht nur auf die Seite der Opfer bewaffneter Konflikte, sondern erinnert auch politische Entscheidungsträger an ihre Verantwortung.

Seine Haltung steht im scharfen Kontrast zu den aggressiven Tönen und politischen Strategien von Donald Trump, der wiederholt durch provokative Rhetorik und eine konfrontative Außenpolitik aufgefallen ist. Während der Papst auf Dialog, Diplomatie und Versöhnung setzt, bedient Trump ein Narrativ der Stärke, das nicht selten mit militärischer Drohkulisse verbunden ist. Dieser Gegensatz verdeutlicht zwei grundlegend unterschiedliche Weltanschauungen: hier die moralisch-ethische Perspektive eines geistlichen Oberhaupts, dort die machtpolitisch geprägte Logik eines politischen Akteurs.

Papst Leo fordert nicht nur ein Ende der Gewalt, sondern auch konkrete Schritte hin zu nachhaltigem Frieden. Dazu gehören humanitäre Hilfe, der Schutz von Zivilisten und die Achtung internationaler Abkommen. Seine Worte sind dabei nicht als bloße Symbolik zu verstehen, sondern als Appell an das Gewissen der Weltgemeinschaft. In einer polarisierten Welt bleibt seine Stimme ein wichtiger Orientierungspunkt – leise, aber eindringlich, und getragen von der Überzeugung, dass echter Frieden nur durch Gerechtigkeit und Dialog entstehen kann.

US-Bischöfe: Bestürzt über Trumps Äußerungen zum Papst

In einer offiziellen Stellungnahme hat Erzbischof Paul S. Coakley, Vorsitzender der US-Bischofskonferenz, seine tiefe Bestürzung über die jüngsten verbalen Attacken von US-Präsident Donald Trump gegen Papst Leo XIV. zum Ausdruck gebracht.

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Trump löscht Bild von sich als Jesus

Auf seinem Social-Media-Portal Truth Social zeigt sich der US-Präsident als Jesus. Wenige Tage nach der Veröffentlichung verschwindet der Beitrag wieder. Trump versucht nun, die Darstellung auf krude Weise zu relativieren.

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